Am 09. Mai wurde der neue selbstverpflichtende Kodex für seriöse Partnersuche im Netz offiziell vorgestellt. Was und vor allem wer steckt dahinter? Was hat der partnersuchende Single von SPIN?
In der Vergangenheit gab es in verschiedenen Medien viele Berichterstattungen über vermeintliche “Abzocke bei Partnervermittlungen”, über seltsames Geschäftsgebaren den Kunden gegenüber, Abo-Abzock-Fallen und ähnlichem. Diese Praktiken treffen nicht nur den Single als Kunde einer Partnerbörse, sondern auch die Betreiber der “ehrlichen” Partnerbörsen, die auf solche Praktiken Ihren Kunden gegenüber verzichten.
Um dem Single auf der Suche nach einem Partner im Internet die Auswahl einer guten Partnerbörse zu erleichtern, haben am 09. Mai vier der führenden Anbieter für Partnersuche im Internet den SPIN-Kodex ins Leben gerufen und unter die Kontrolle des BVDW gestellt. Der BVDW ist der “Dachverband Digitale Wirtschaft (www.bvdw.org)”, eine interdisziplinäre Interessenvertretung für Unternehmen im Bereich interaktives Marketing, digitale Inhalte und interaktive Wertschöpfung.
Mit dem SPIN-Kodex verpflichten sich die teilnehmenden Unternehmen, gewisse Mindeststandards gegenüber den Kunden einzuhalten und auf einige Praktiken zu verzichten.
So finden sich neben eher schwammigen und subjektiven Forderungen wie
Transparenz, Vertrauen und Sicherheit sind die Maximen unseres Handelns. Wir setzen diese konsequent in der Gestaltung unserer Dienste und in der Interaktion mit unseren Nutzern um.
auch durchaus für den nach einem Partner suchenden Single nützliche und vorwärts zeigende Selbstverpflichtungen:
Wir grenzen uns ab von „Abofallen“ und anderen unseriösen Vertragspraktiken. Vertragsabschlüsse für Premium-Mitgliedschaften kommen nur durch eine eindeutige und aktive Zustimmung durch den Nutzer zustande. Stillschweigende Verlängerungen um Laufzeiten, die länger sind als die zunächst erworbene, sind ausgeschlossen.
Wobei hier zu beachten ist, dass damit keinesfalls die sich automatisch erneuernde Mitgliedschaft der Vergangenheit angehört. Lediglich Abos, die sich um längere Laufzeiten verlängern als die ursprünglich abgeschlossene Basis-Mitgliedschaft fallen hier wohl unter den Punkt “Abo-Falle”. Wohl mit ein Grund, warum eine andere führende deutsche Partneragentur bei SPIN nicht mit an Bord ist…
Daneben wird auch das Thema der notwendigen Benutzeraufklärung zur Verpflichtung:
Damit sich unsere Nutzer stets informieren können, welche Missbrauchsgefahren bestehen und wie sie sich davor schützen können, stellt jeder Kodex-Partner für seine Nutzer Informationen bereit, die ausführlich über das Thema „Sicherheit bei der Partnersuche im Internet“ aufklären.
Die gesamte Selbstverpfichtung finden sie hier »
Die an SPIN teilnehmenden Unternehmen bilden aktuell die “Creme” der deutschen Partnerbörsen:
Meiner Meinung nach ist das Ziel von SPIN nicht nur die Verbesserung des Kundennutzens, sondern vor allem ein Schritt in Richtung Sicherung von Marktpositionen in einem heiss umkämpften Markt.
Denn eine Partnerbörse, die nicht an SPIN oder einem anderen, vertrauensbildenden Progamm teilnimmt, wird es in Zukunft sicher schwerer haben das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen und weiterhin in unabhängigen und fairen Internet-Testportalen in der Top-Liga vertreten zu sein.
Allerdings ist der SPIN-Kodex und der wohl lobbying betreibende Dachverband BVDW in meinen Augen nicht unabhängig genug, meine Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Verbraucherorientierung des Kodex komplett auszuräumen.
Mein Fazit: Ein Schritt in die richtige Richtung - Wenn die Selbstverpflichtung jetzt noch etwas präziser formuliert und von einer unabhängigen Einrichtung wie z.B. einer Verbraucherschutzorganisation überwacht würde, könnte man fast begeistert sein.
Marktpositionen sollen hier sicherlich gesichert werden – zum Beispiel in dem der gesamte Kodex-Name unsere eingetragene Marke “Spin” missbraucht.
Marktpositionen sollen hier sicherlich gesichert werden – zum Beispiel in dem der gesamte Kodex-Name unsere eingetragene Marke “Spin” missbraucht.
Was hat der partnersuchende Single von SPIN hat? Nun zunächst mal muss er auf die richtige Seite gehen, nämlich http://www.spin.de – der großen kostenlosen (nicht-nur-)Flirtcommunity die wohl – scheinbar unfreiwillig – Pate für den Namen “SPIN-Kodex” gestanden hat.
Was hat der partnersuchende Single von SPIN hat? Nun zunächst mal muss er auf die richtige Seite gehen, nämlich http://www.spin.de – der großen unverbindlichen (nicht-nur-)Flirtcommunity die wohl – scheinbar unfreiwillig – Pate für den Namen “SPIN-Kodex” gestanden hat.
Parship, Edarling usw. …alles Angebote, die in den letzten Jahren aktiv mit schlechtem Geschäfsgebahren aufgefallen sind, welches dazu führte, dass Verbraucher sich geprellt und geschädigt fühlten. Unternehmen, die Aboabzocke und Kündiungserschwerung im großen Stil selbst als Instrument mißbraucht haben. Da ist Elitepartner ja nicht das einzige Unternehmen. Auch Parship z.B. stand u.a. bereits vom Verbraucherschutz angeklagt vor Gericht wegen Umgehung des Widerrufrechts.
Ich bin sehr gespannt, ob Unternehmen, die schon immer seriös gearbeitet haben, eine Chance haben werden dieses Siegel erfolgreich beantragen zu können. Bislang sieht dies alles stark nach einer klugen Image-Kampagne aus, um den schlechten Ruf der Unternehmen nochmal neu zu heben.
Wo wird diese ganze Manipulationstaktik des kleinen Mannes enden? Das sich permanent ein paar neue Unternehmen zusammen tun, um ein eigenes Siegel “SERIÖSE PARTNERSUCHE 8456″ zu gründen und selbst auf die Beine zu stellen? Ein Siegel braucht Unabhängigkeit, um seriöse Anerkennung zu verdienen. Alles andere ist Augenwischererei und muss sich vielleicht sogar dem Vorwurf des unlauteren Wettbewerbs gefallen lassen. Hier, ist meiner Meinung nach, das letzte Wort noch nicht gesprochen. Wäre ich ein Elitepartner, würde ich gegen die Mitbewerber sofort rechtliche Schritte prüfen lassen. Aus Sicht des Verbrauchers kann es einfach nicht angehen, dass heute jeder einen Siegel- oder Bewertungsservice aufmacht, während hinten dran lediglich eigene Interessen vertreten werden und der Verbraucher mal wieder das getäuschte Opfer ist, welches sich hat vorschnell blenden lassen.
Parship, Edarling usw. …alles Angebote, die in den letzten Jahren aktiv mit schlechtem Geschäfsgebahren aufgefallen sind, welches dazu führte, dass Verbraucher sich geprellt und geschädigt fühlten. Unternehmen, die Aboabzocke und Kündiungserschwerung im großen Stil selbst als Instrument mißbraucht haben. Da ist Elitepartner ja nicht das einzige Unternehmen. Auch Parship z.B. stand u.a. bereits vom Verbraucherschutz angeklagt vor Gericht wegen Umgehung des Widerrufrechts.
Ich bin sehr gespannt, ob Unternehmen, die schon immer seriös gearbeitet haben, eine Chance haben werden dieses Siegel erfolgreich beantragen zu können. Bislang sieht dies alles stark nach einer klugen Image-Kampagne aus, um den schlechten Ruf der Unternehmen nochmal neu zu heben.
Wo wird diese ganze Manipulationstaktik des kleinen Mannes enden? Das sich permanent ein paar neue Unternehmen zusammen tun, um ein eigenes Siegel “SERIÖSE PARTNERSUCHE 8456″ zu gründen und selbst auf die Beine zu stellen? Ein Siegel braucht Unabhängigkeit, um seriöse Anerkennung zu verdienen. Alles andere ist Augenwischererei und muss sich vielleicht sogar dem Vorwurf des unlauteren Wettbewerbs gefallen lassen. Hier, ist meiner Meinung nach, das letzte Wort noch nicht gesprochen. Wäre ich ein Elitepartner, würde ich gegen die Mitbewerber sofort rechtliche Schritte prüfen lassen. Aus Sicht des Verbrauchers kann es einfach nicht angehen, dass heute jeder einen Siegel- oder Bewertungsservice aufmacht, während hinten dran lediglich eigene Interessen vertreten werden und der Verbraucher mal wieder das getäuschte Opfer ist, welches sich hat vorschnell blenden lassen.