Betrug in Partnervermittlungen vermeiden: Teil 1 – Der Anbietercheck.

Betrug in Partnervermittlungen: So fallen Sie nicht rein!

Grade Menschen, die sich in einer gefühlsmässigen Ausnahmesituation befinden, sind für vermeintliche Problemlöser oft ein leichtes Opfer. Und Einsamkeit ist eine solche, oft länger andauernde Ausnahme- situation. Das wissen windige Geschäftemacher zu nutzen.

In meiner neuen Sommerserie erfahren Sie, wie Sie sich einfach und effektiv gegen solche Abzocker schützen und halbseidene Angebote erkennen, bevor es zu spät ist.

Die Geldschneiderei mit der Einsamkeit der Menschen hat Tradition. In kaum einem Bereich lassen sich Sehnsüchte und Begierden leichter in klingende Münze verwandeln als dort. Wohl auch auch aus diesem Grund hat das höchste Deutsche Gericht z.B. Verträge mit Partnervermittlungs-Instituten zu den “Diensten höherer Art mit besonderer Vertrauensstellung” gezählt – und damit bei Vertrauensverlust sofort kündbar gemacht.

Diese Rechtsprechung geht übrigens u.a. auf  die Vorläufer der aktuellen Partnerbörsen im Internet zurück, z.B. die “VIP-Partnervermittlung Altmann”, die in Deutschland in den 70′er Jahren erstmals mit einem Computergestützten Vermittlungssystem furore machte. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, finden Sie meinen Artikel dazu übrigens [hier]

Und heute? Googelt man die Namen der bekannten und grossen Partnerbörsen im Internet, wird man unweigerlich mit “Abzocke”-Vorwürfen und teilweise recht heftigen Unmutsbezeugungen konfrontiert werden. Das kann die Wahl eines Anbieters im Internet schon ein wenig zur Qual machen.

Wem soll oder kann man Vertrauen?
Dem Anbieter mit seinen Versprechungen, einem unabhängigen Testportal oder den vielfach unzufriedenen Kundenstimmen in den Verbraucherforen wie Ciao.de oder Dooyoo.de?

Als mündiger Verbraucher sollte man sich vor einem Vertragsabschluss daher auf jeden Fall über die in Frage kommenden Anbieter informieren und sich dann seine eigene Meinung bilden.

Das machen Ihnen die meisten grossen Partnerbörsen übrigens recht einfach:
Heutzutage ist es normal, den potentiellen Kunden zunächst eine Schnuppermitgliedschaft mit eingeschränkten Rechten unverbindlich anzubieten. Wenn alles passt und das Angebot in Ordnung erscheint, kann man eine kostenpflichtige Mitgliedschaft kaufen und mit der Partnersuche richtig loslegen.

Meine Einschätzungen zu den meiner Meinung nach besten Partnerbörsen finden Sie übrigens unter der Adresse: http://www.produe.com/partnervermittlung.html

Die Meinungen der Ex-Kunden von diversen Partnerbörsen, die man auf den schon genannten Verbraucherportalen findet, sollten Sie übrigens differenziert betrachten: Wenn sich jemand verliebt und eine neue Partnerschaft findet, ist es die Regel, dass man sich einfach abmeldet und in seiner neuen Liebe schwelgt. Unzufriedene Kunden neigen viel eher dazu, Abzocke zu rufen oder Betrug zu unterstellen als Kunden, bei denen es geklappt hat! Wenn Sie die Kundenerfahrungen lesen, hinterfragen Sie auch, ob das, was dort bemängelt wird, wirlich ein Fehler des Anbieters oder schlicht ein Versäumnis des Kunden selbst sein könnte.
In den letzten Jahren haben die Anbieter viel gelernt und auch verbessert! Schauen Sie deshalb auch immer auf das Datum des Berichtes – Älter als ein Jahr ist veraltet.

Und nicht vergessen: Partnerbörsen im Internet müssen mit Ihren Mitgliedern auch Geld verdienen – Je besser der Service, desto höher werden auch im Internet die Preise für eine gute Dienstleistung ausfallen.

Aber woran erkennen Sie einen seriösen Anbieter, der es verdient zumindest getestet zu werden?

Hier eine kurze Checkliste, nach der Sie vorgehen können um eine Partnerbörse grundlegend zu bewerten:

  • Hat der Betreiber der Partnerbörse seinen Unternehmenssitz in dem Land, in dem Sie wohnen, ist das Impressum einfach zu finden?
  • Steht im Impressum eine richtige Anschrift mit Strasse und Telefonnummer?
  • Wird auf der Partnerbörse Wert auf eine seriöse Darstellung ohne eindeutig sexuelle Bilder und Sprache gelegt?
  • Können Sie die AGB, den Leistungskatalog und die Datenschutzvereinbarung abrufen ohne Mitglied geworden zu sein?
  • Sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verständlich formuliert, enthalten keine Vertragsstrafen und klare Aussagen zu Mitgliedschaften und evtl. Vertragsverlängerungen?
  • Ist in den AGB keine Rede von “Animateuren“, “Erwachsenenunterhaltung” oder “Personen die unter mehreren Identitäten angemeldet sein können“?
  • Funktioniert die Seite des Anbieters einwandfrei und ist alles in Ihrer Sprache abrufbar.
  • Erscheint spätestens nach einem Klick auf das Anmeldeformular das “Schloss”-Zeichen für eine gesicherte Verbindung im Internet-Programm?

Wenn Sie alle diese Punkte mit einem “Ja” beantworten können und sollte Ihre Recherche im Web auch ein positives Bild hinterlassen haben, steht einem unverbindlichen Test der Partnerbörse zumindest in Hinsicht auf anbieterseitige Abzocke und Betrug nichts im Wege.

Sie können sich das alles natürlich auch sparen und direkt zu den Testberichten der von mir empfohlenen Partnerbörsen gehen, über die ich hier im Partnervermittlungs-Ratgeber-Magazin regelmässig berichte:


Foto: Gina Sanders – Fotolia.com


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